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Labour, Migration and Biographical Data for East and Southeast Europe

Digital Object Identifier (DOI)

Britische Migration nach Rußland im 19. Jahrhundert: Integration - Kultur - Alltagsleben

Typ: Text

Titel: Britische Migration nach Rußland im 19. Jahrhundert

Untertitel: Integration - Kultur - Alltagsleben

Autorin: Julia Mahnke-Devlin

DOI: 10.15457/vom_69

Veröffentlichungsdatum: 03.08.2017

Schlagwörter: Russland, Briten, Geschichte 1800-1900

Beschreibung:
Sie gehen "auf Bärenjagd an der Neva, wie sie auf Tigerjagd am Ganges gehen". So charakterisierte ein Zeitgenosse im Jahre 1844 die Briten in Russland. Tatsächlich entstand der Eindruck, die Briten verstünden es, ein von der russischen Umwelt weitgehend unberührtes britisches Leben zu führen, nicht zu Unrecht - sie gründeten britische Ruder- und Tennisvereine, gingen in ihren Club, importierten englische Jagdhunde und verstiegen sich zum Teil so weit, für den Bau ihres Sommerhauses Schiffsladungen englischer Erde zu importieren, damit das Gebäude auf den richtigen Fundamenten gründe.
Im 19. Jahrhundert stellten die Briten die drittgrößte Ausländergruppe in Russland dar. Erstmals wird ihnen eine umfassende Bestandsaufnahme gewidmet, die sich vor allem auf unveröffentlichten Quellen aus russischen und englischen Archiven stützt. Dabei wird sozial- und wirtschaftshistorischen Aspekten ebenso Aufmerksamkeit geschenkt wie der Rolle der Kirche und dem Einfluss, den britische Philanthropen in Russland hatten.

Geographischer Raum: Russland, Russisches Reich

Dazugehörige Publikation:
Julia Mahnke-Devlin: Britische Migration nach Rußland im 19. Jahrhundert. Integration - Kultur - Alltagsleben. Wiesbaden 2005. ISBN: 3-447-05222-8. (=Veröffentlichungen des Osteuropa-Institutes München / Reihe Geschichte 69).

Rechte:
keine kommerzielle Nutzung

Sprache:
Deutsch

Version:
1

Verfügbarkeit:
Download

Zitation:
Mahnke-Devlin, Julia (2017): Britische Migration nach Rußland im 19. Jahrhundert: Integration - Kultur - Alltagsleben. Version: 1. Leibniz Institute for East and Southeast European Studies. Text. http://doi.org/10.15457/vom_69